Warum antwortet BioNTech nicht auf DIESE Fragen?

„Die Wirksamkeit wurde in Studien nachgewiesen” – ein Satz, der bei fast jedem Medikament fällt. Aber was steckt dahinter? Jana Witschetzky spricht mit Marvin Haberland darüber, woran man eine aussagekräftige Studie erkennt: harte klinische Endpunkte statt Surrogat-Marker, echte Kontrollgruppen, Verblindung, Randomisierung. Er erklärt, warum die Gesamtsterblichkeit für ihn der wichtigste Maßstab ist und was passiert, wenn Studien stattdessen nur ursachenspezifische Sterbefälle ausweisen. Außerdem berichtet er von seinen Anfragen – beim Bundesgesundheitsministerium zu Daten über Chemotherapie und Gesamtmortalität, bei BioNTech/Pfizer zu Rohdaten aus den Zulassungsstudien – und davon, welche beantwortet wurden und welche nicht. Zum Schluss stellt er seinen Vorschlag vor: eine Evidenz-Ampel unter jeder Gesundheitsempfehlung, damit auf einen Blick erkennbar wird, wie belastbar die Datengrundlage ist. Seine Einschätzungen und Bewertungen sind seine persönliche Darstellung und stehen in wesentlichen Punkten im Widerspruch zum wissenschaftlichen Konsens.